Der Song „Apple Juice“ von Teddy Swims befasst sich mit Themen wie selbstzerstörerischem Verhalten, Trotz und persönlichem Kampf. Der Text zeigt eine Figur, die Alkohol mit Apfelsaft mischt, und symbolisiert damit den Versuch, die harten Realitäten des Lebens durch schmackhaftere, kindlichere Lösungen zu versüßen oder zu verschleiern. Die wiederholte Zeile „Ich tue immer noch Alkohol in meinen Apfelsaft“ deutet auf einen Teufelskreis aus Realitätsflucht und der Unfähigkeit hin, die zugrunde liegenden Probleme direkt anzugehen.
Das Lied befasst sich auch mit Themen des Widerstands gegen Ratschläge oder Interventionen anderer. Sätze wie „Sag mir, ich soll es nicht tun, und ich mache es immer und immer wieder zehnmal“ und „Wer zum Teufel bist du, mir zu sagen, was ich tun soll?“ Betonen Sie einen starken Trotz und eine tief verwurzelte Rebellion gegen die wahrgenommene Kontrolle oder das Urteil anderer. Diese Einstellung spiegelt ein umfassenderes Gefühl wider, die Autonomie über die eigenen Entscheidungen bewahren zu wollen, auch wenn diese Entscheidungen selbstschädigend sind.
Darüber hinaus berührt das Lied Themen wie Akzeptanz und Resignation. Die Zeilen „Ich habe keine Entschuldigung, ich bin traurig, ich bin traurig“ und „Ich bin schlecht, ich bin schlecht“ suggerieren ein Selbstbewusstsein und die Akzeptanz seiner Fehler und seines emotionalen Zustands. Diese Akzeptanz führt jedoch nicht zu einer Veränderung, sondern zu einer resignativen Fortführung seiner Gewohnheiten. Die Erwähnung der Gebete seiner Mutter deutet darauf hin, dass der Protagonist trotz äußerer Hoffnungen auf seine Besserung in seinen Verhaltensweisen verharrt, was die komplexe Natur persönlicher Veränderungen und die Auswirkungen von Sucht oder schädlichen Verhaltensweisen hervorhebt.