Wallows‘ Song „Calling After Me“ befasst sich mit der Komplexität einer geheimen Beziehung und erkundet den Reiz und die Konsequenzen, die es mit sich bringt, jemanden zu verfolgen, der scheinbar unerreichbar oder tabu ist. Der Text wirft eine Reihe rhetorischer Fragen auf, die auf eine Geschichte geheimer Begegnungen und unausgesprochener Wünsche schließen lassen. Dem Protagonisten ist bewusst, dass die Person, an die er sich wendet, andere Möglichkeiten hat, und trotzdem ist er davon überzeugt, dass er derjenige ist, der wirklich gesucht wird. Das Lied fängt die Spannung zwischen öffentlicher Wahrnehmung und privater Sehnsucht ein und deutet eine Beziehung an, die davon lebt, vor den Augen anderer verborgen zu bleiben.
Der Refrain von „Calling After Me“ betont die Bereitschaft des Protagonisten, die Verantwortung zu übernehmen, die diese geheime Affäre mit sich bringt, und deutet die Bereitschaft an, tiefer in die Beziehung einzutauchen. Die wiederholten Zeilen „Ich war bis zum Morgen draußen“ und „Ich glaube nicht, dass ich noch eine Nacht durchhalte“ vermitteln ein Gefühl der Dringlichkeit und ein Verlangen nach Kontakt, das nicht ignoriert werden kann. Der Protagonist ist überzeugt, dass die Gefühle auf Gegenseitigkeit beruhen, wie die Zeile „Nachdem ich dir in die Augen geschaut habe“ beweist. Dies deutet darauf hin, dass eine starke emotionale Bindung besteht, die über die körperliche Anziehung hinausgeht.
Wallows, bekannt für ihren Indie-Rock-Sound, berühren in ihrer Musik oft Themen wie Jugend, Liebe und die Komplexität von Beziehungen. „Calling After Me“ ist keine Ausnahme, denn es verkörpert den Nervenkitzel und die Rücksichtslosigkeit einer Liebe, die sich über konventionelle Grenzen hinwegsetzt. Das Lied findet bei jedem Anklang, der die magnetische Anziehungskraft auf jemanden verspürt hat, von dem er weiß, dass er ihn nicht verfolgen sollte, und verdeutlicht den inneren Konflikt und die berauschende Natur einer solch verbotenen Verbindung.