Ariana Grandes Lied „I Wish I Hated You“ befasst sich mit den komplexen Emotionen, die auf das Ende einer Beziehung folgen. Die Texte drücken ein tiefes Gefühl der Sehnsucht und die Schwierigkeit aus, weiterzumachen, wenn Gefühle der Liebe bestehen bleiben. Grandes ergreifende Worte offenbaren den inneren Konflikt, jemanden hassen zu wollen, um den Schmerz des Herzschmerzes zu lindern, und dazu nicht in der Lage zu sein, weil die Liebe echt war.
Die Erzählung des Liedes entfaltet sich, während Grande die physischen Überreste einer vergangenen Beziehung beschreibt, wie etwa Kleidung und Schuhe, die als Metaphern für die verbleibenden Erinnerungen und emotionalen Bindungen dienen. Der Akt, Erinnerungen neu zu ordnen und zu versuchen, die gemeinsame Geschichte neu zu schreiben, bedeutet den Kampf, die Trennung zu verarbeiten, und den Wunsch, die Vergangenheit zu ändern. Trotz dieser Bemühungen wird die Sängerin mit der Realität konfrontiert: Egal wie viel einfacher es wäre, weiterzumachen, wenn sie ihre Ex hassen würde, sie kann sich einfach nicht dazu durchringen, so zu empfinden.
Der Refrain fasst das zentrale Thema des Liedes zusammen: das Paradoxon, sich als Mittel zur Selbsterhaltung negative Gefühle gegenüber jemandem zu wünschen. Der Text „Ich wünschte, du wärst schlimmer für mich“ deutet darauf hin, dass es vielleicht einfacher wäre, loszulassen, wenn die Beziehung schädlicher gewesen wäre. Allerdings erschweren die anhaltende Zuneigung und das Fehlen eines klaren Gegenspielers bei der Trennung den Heilungsprozess. Grandes Gesangsdarbietung und das emotionale Gewicht der Texte finden bei jedem Anklang, der die bittersüßen Nachwirkungen einer Liebe erlebt hat, die trotz ihres Endes nicht verblassen will.