Wenn nur

Das Lied „If Only“ der Marias befasst sich mit der eindringlichen und anhaltenden Natur von Liebe und Sehnsucht. Die Texte zeichnen ein lebendiges Bild von jemandem, der selbst in seinen Träumen von der Anwesenheit eines wichtigen Anderen zutiefst berührt ist. Die Eröffnungszeilen „Auch wenn ich träume / Du bist neben mir“ deuten auf eine tiefe Verbindung hin, die über die Wachwelt hinausgeht und darauf hinweist, dass die Person ständig im Kopf des Erzählers ist. Diese anhaltende Präsenz macht es dem Erzähler schwer, Frieden zu finden, da er zugibt: „Ich kann nicht einschlafen / Wenn nur“, was auf ein Gefühl der Unruhe und der Sehnsucht nach etwas Unerreichbarem oder Verlorenem hinweist.

Das Lied untersucht auch die Schwierigkeit des Loslassens, wie in den Zeilen zu sehen ist: „Ich kann mich nicht verabschieden / Selbst wenn ich es versuche / Warum bin ich überhaupt gegangen?“ / Du sagst es mir.' Hier setzt sich der Erzähler mit dem Trennungsschmerz und den damit verbundenen offenen Fragen auseinander. Die Unfähigkeit, sich zu verabschieden, bedeutet eine tiefe emotionale Bindung und ein Gefühl des Bedauerns. Die rhetorische Frage „Warum bin ich überhaupt gegangen?“ unterstreicht die Verwirrung und Selbstzweifel, die oft mit dem Ende einer sinnvollen Beziehung einhergehen.

Im letzten Vers offenbart die Bitte „Gib mich nicht auf / Du wirst irgendwann / Allein gewesen, siehst du / Du in meinen Träumen“ eine verzweifelte Hoffnung auf Versöhnung und Verständnis. Der Erzähler erkennt ihre Einsamkeit und die Auswirkungen der Abwesenheit der anderen Person an, hält jedoch an der Hoffnung fest, dass ihre Verbindung Bestand haben wird. Das im gesamten Lied wiederkehrende Thema der Träume betont die Unausweichlichkeit ihrer Gefühle und die Art und Weise, wie Liebe im Unterbewusstsein verweilen kann, selbst wenn sie in der Realität unerreichbar scheint.