Brit Smiths Lied „Karma's a Bitch“ befasst sich mit den Themen Bedauern, Untreue und den unvermeidlichen Konsequenzen des eigenen Handelns. Der Text erzählt die Geschichte von jemandem, der nachlässig gelebt hat, sich schlecht benahm und dies als harmlosen Spaß rechtfertigte. Die Protagonistin gibt zu, ein „böses Mädchen“ zu sein und „schlechte Dinge“ zu tun, was auf eine Vergangenheit voller rücksichtsloser Handlungen und mangelnder Rücksichtnahme auf die Gefühle anderer, insbesondere eines romantischen Partners, schließen lässt.
Im Verlauf des Liedes verlagert sich die Erzählung auf die Auswirkungen dieser Aktionen. Der Ausdruck „Karma ist eine Schlampe“ ist ein umgangssprachlicher Ausdruck, der impliziert, dass die negativen Handlungen, die man begeht, irgendwann zurückkommen und ihn heimsuchen. Der Protagonist erlebt dies aus erster Hand, als er Zeuge eines Ex-Partners mit einer neuen Person wird, was ihm emotionalen Schmerz bereitet. Diese Wendung des Schicksals wird als eine Form kosmischer Gerechtigkeit für ihre vergangenen Missetaten angesehen. Der Text „Wenn ich einen Wunsch hätte, würde ich nie herumspielen“ drückt ein tiefes Gefühl der Reue und den Wunsch aus, die Vergangenheit ungeschehen zu machen.
Das Lied berührt auch die Idee der Selbstreflexion und den Kampf, mit seinen Fehlern klarzukommen. Der Protagonist wird mit seinem Bedauern allein gelassen, wie aus den Zeilen „Dieser einsame Raum fühlt sich so leer an, nur ich und mein Bedauern“ hervorgeht. Die tausendmalige Erwähnung, die Gebote „Du sollst nicht lügen, du sollst nicht betrügen“ niederzuschreiben, deutet auf einen verzweifelten Versuch hin, ihre Sünden zu sühnen. Das Lied dient als warnende Geschichte darüber, wie wichtig es ist, die Konsequenzen der eigenen Handlungen und den Schmerz zu bedenken, der durch die Verletzung anderer entstehen kann.