Madonnas „La Isla Bonita“ ist ein Lied, das den Zuhörer in ein tropisches Paradies entführt und ein Gefühl der Nostalgie und der Sehnsucht nach einer idyllischen Flucht hervorruft. Das Lied beginnt mit einer Frage auf Spanisch: „¿Cómo puede ser verdad?“ was übersetzt „Wie kann es wahr sein?“ bedeutet. Dies gibt den Ton für eine traumhafte Erzählung an, die die Grenzen zwischen Realität und Fantasie verwischt. Madonna singt über den Traum von San Pedro, einem Ort, der eine unberührte, wunderschöne Insel darstellt, auf der das Leben einfach ist und die Natur verehrt wird. Die Liedtexte suggerieren eine Sehnsucht nach einer Rückkehr an diesen Ort, der ihr so lebendig in Erinnerung bleibt, als hätte sie ihn nie verlassen.
Der Refrain des Liedes unterstreicht den Reiz von „La Isla Bonita“ mit seiner tropischen Brise, der wilden und freien Natur und dem Wunsch, dort zu sein, wo der Samba spielt. Der hohe Sonnenuntergang und die Musik, die in Ihren Ohren klingt, sind sinnliche Details, die die Insel zum Leben erwecken. Die Erwähnung eines „spanischen Schlaflieds“ fügt eine Ebene kulturellen Reichtums und Romantik hinzu und deutet auf den Einfluss lateinamerikanischer Musik und Kultur in dem Lied hin. Madonnas Darstellung von San Pedro als einem Ort, an dem die Liebe einfach und rein ist, wo „ein Mädchen einen Jungen liebt und ein Junge ein Mädchen liebt“, greift universelle Fantasien von Liebe und Glück auf.
Madonna, bekannt für ihre Vielseitigkeit und ihre Fähigkeit, verschiedene Musikstile zu vermischen, verleiht „La Isla Bonita“ lateinamerikanische Rhythmen und Instrumente, die das Thema des Liedes, einen exotischen Schauplatz, ergänzen. Das Lied sticht in ihrer Diskographie als zeitloses Stück heraus, das nicht nur ihre musikalische Bandbreite, sondern auch ihre Fähigkeit, durch ihre Texte lebendige Bilder zu schaffen, unter Beweis stellt. „La Isla Bonita“ bleibt ein beliebter Titel wegen seiner bezaubernden Melodie und seiner Kraft, die Zuhörer an einen Ort zu entführen, an dem die Sorgen der Welt zu verschwinden scheinen, wenn auch nur für die Dauer des Liedes.