Das Lied „New Chains Same Shackles“ von $uicideBoy$ befasst sich mit Themen wie existentielle Verzweiflung, psychischen Problemen und der zyklischen Natur persönlicher Dämonen. Das Eröffnungsbeispiel stellt eine Frage nach der Nullsummennatur von Triumph und Demütigung und gibt einen Ton von Konflikt und Selbstbeobachtung an.
Die Texte drücken ein Gefühl der Sinnlosigkeit und der Gefangenschaft in einem Kreislauf selbstzerstörerischen Verhaltens aus. Die wiederholten „Ruf mich an“-Aufrufe deuten auf einen Hilfe- oder Kontaktruf hin, dem die Resignation gegenübersteht, die in den Zeilen über das Warten auf den Tod und eine Liste des Bedauerns zum Ausdruck kommt. Die Erwähnung, Vorkehrungen zu treffen, um sich zu verändern und zu verbessern, wird sofort durch die Anerkennung untergraben, dass diese Bemühungen vergeblich sind. Die Bilder von Erstickung und versagenden Lungen stellen metaphorisch den überwältigenden Druck und die Unfähigkeit dar, dem eigenen Geist und den eigenen Umständen zu entkommen.
Der zweite Vers zeichnet ein düsteres Bild von Isolation und Depression mit Hinweisen auf Drogenmissbrauch, psychische Krisen und Selbstmordgedanken. Die Beschreibung des Künstlers eines mörderischen Daseins in einer trostlosen Umgebung, gefolgt von Krähen – ein Symbol, das oft mit dem Tod in Verbindung gebracht wird – verstärkt das Thema der Unausweichlichkeit. Der Wunsch, „jeden in Sichtweite zu töten“ und sich zersetzen zu lassen, zeugt von einer tiefsitzenden Wut und Resignation. Das Lied endet mit dem Versprechen einer unvermeidlichen Konfrontation, die eine drohende Abrechnung mit sich selbst oder anderen andeutet. Insgesamt ist „New Chains Same Shackles“ eine rohe Darstellung des Kampfes, sich von den Ketten zu befreien, die man selbst geschaffen hat, auch wenn sie sich in neue Formen verwandeln.