Das Lied „Not Even Ghosts Are This Empty“ von $uicideBoy$ befasst sich mit den dunklen und oft tabuisierten Themen Sterblichkeit, Sucht und psychische Probleme. Die ersten Zeilen des Liedes beziehen sich auf die philosophische Idee, dass Götter die Menschen um ihre Sterblichkeit beneiden könnten, was darauf hindeutet, dass die Vergänglichkeit des Lebens es kostbarer und schöner macht. Dies verleiht dem Lied einen düsteren Ton, da es den Wert des Lebens dem Schmerz und Leid gegenüberstellt, das die Künstler erleben.
Im Verlauf des Liedes werden die Texte zu einem rohen und ungefilterten Ausdruck der persönlichen Kämpfe der Künstler. Die wiederholte Zeile „Slick ain't got no sorrow bitch“ könnte als Verteidigungsfront interpretiert werden, als eine Möglichkeit, mit dem Schmerz umzugehen, indem ein Bild der Gleichgültigkeit projiziert wird. Die Verse offenbaren jedoch ein tieferes Gefühl der Verzweiflung und der Sehnsucht nach Flucht, sei es durch Drogenmissbrauch oder auf andere Weise. Die Erwähnung von Houdini, der für seine Fluchtversuche bekannt ist, unterstreicht den Wunsch, sich von den Fesseln des eigenen Lebens zu befreien.
Der letzte Teil des Liedes berührt Themen wie familiäre Beziehungen, das unermüdliche Streben nach materiellem Erfolg und die Betäubung von Emotionen, um mit den Nöten des Lebens fertig zu werden. Die Zeile „Das Schlimmste an der Hölle sind nicht die Flammen, sondern die Hoffnungslosigkeit“ fängt das Wesen einer Depression eindringlich ein und betont die emotionale Qual gegenüber dem körperlichen Schmerz. Insgesamt ist das Lied eine ehrliche Darstellung der inneren Unruhe der Künstler und der Suche nach Trost in einer Welt, die oft hoffnungslos erscheint.