„The Percocet & Stripper Joint“ von Future befasst sich mit dem hedonistischen und oft destruktiven Lebensstil, der mit Ruhm und Reichtum einhergeht. Der Text des Liedes zeichnet ein lebendiges Bild des Drogengenusses und der Gesellschaft von Stripperinnen und dient als eine Form der Flucht vor dem Druck und der Realität des Lebens. Die wiederholte Erwähnung von Substanzen wie Percocet, Lean und Säure verdeutlicht die Abhängigkeit von diesen Medikamenten, um die emotionale und psychologische Belastung seines Lebensstils zu bewältigen. Diese Abhängigkeit ist nicht nur eine persönliche Entscheidung, sondern spiegelt eine breitere Kultur in bestimmten Kreisen der Musikindustrie und des städtischen Lebens wider.
Das Lied berührt auch Themen wie Loyalität und Kameradschaft, insbesondere mit Anspielungen auf seine „Texas Niggas“ und die „jungen Niggas unter mir“. Diese Zeilen deuten auf ein Gemeinschaftsgefühl und Unterstützung innerhalb seines Kreises hin, auch wenn sie sich in einer Welt voller illegaler Aktivitäten und ständiger Überwachung („Ducking Undercover“) bewegen. Futures Erwähnung von „Gott wacht über mich“ und „alle meine Engel wachen über mich“ fügt eine Ebene spirituellen Konflikts hinzu und deutet auf ein Bewusstsein für die moralischen Implikationen seiner Handlungen und eine Hoffnung auf irgendeine Form von göttlichem Schutz oder Erlösung hin.
Darüber hinaus spiegeln die Texte eine Dualität im Leben von Future wider. Einerseits genießt er den materiellen Erfolg und die Freiheit, die er mit sich bringt („Ich hielt in einem großen B an und schwankte wie ein Hippie“), andererseits erkennt er das Elend an, das damit einhergeht („Schätze bringen Elend“. , Codein in meiner Lieferung‘). Diese Dualität ist ein gemeinsames Thema in der Musik von Future, wo die Höhen des Erfolgs oft von den Tiefen der Sucht und existenziellen Angst begleitet werden. Das Lied bietet einen rohen und ungefilterten Einblick in die Komplexität eines Lebens, das viele anstreben, aber nur wenige wirklich verstehen.