Mac Millers „ROS“ ist eine ergreifende Erkundung der Komplexität der Liebe, die tief empfundene Emotionen mit einem Hauch existenzieller Reflexion verbindet. Das Lied beginnt mit einer lockeren Begrüßung und einer Frage zur Liebe und schafft so einen Konversationston, der die Zuhörer in einen intimeren Raum einlädt. Die Texte von Mac Miller zeichnen ein lebendiges Bild einer Liebe, die sowohl berauschend als auch schwer fassbar ist, und verwenden Metaphern wie „Wodka mit einem Hauch Limette“ und „Buntglas-Iris“, um den Gegenstand seiner Zuneigung zu beschreiben. Das Lied oszilliert zwischen Anbetung und dem Schmerz unerwiderter Liebe und suggeriert eine Beziehung, in der es sowohl um die Jagd als auch um die Verbindung geht.
Der Refrain von „ROS“ offenbart die zentrale Spannung des Liedes: die Erkenntnis, dass Liebe nicht immer freundlich ist und dass nichts ewig währt. Diese Anerkennung der Vergänglichkeit der Liebe dient als Hintergrund für die emotionale Investition und den Wunsch des Künstlers nach einer dauerhaften Liebe. Mac Millers Verse sind voller skurriler und romantischer Bilder, von der Flugreise nach Fidschi bis zum Pilzessen im Zirkus, was im Gegensatz zur ernüchternderen Realität steht, dass ihm die Liebe, nach der er sich sehnt, möglicherweise entgleitet. Das Lied fängt die Höhen der Verliebtheit und die Tiefen des Kummers ein und fasst die Achterbahnfahrt einer leidenschaftlichen Beziehung zusammen.
Das Lied endet mit einem Plädoyer für Liebe und der Verpflichtung, „bei Regen und Sonnenschein“ da zu sein, und unterstreicht damit die Bereitschaft des Künstlers, die Stürme einer Beziehung zu überstehen. Trotz der Ungewissheit und des möglichen Schmerzes drückt Mac Miller eine tiefe Sehnsucht aus, an der Liebe festzuhalten, auch angesichts ihrer flüchtigen Natur. „ROS“ ist ein Beweis für den anhaltenden menschlichen Wunsch, sich tief mit anderen zu verbinden, trotz der damit verbundenen Risiken und des Wissens, dass alle Dinge, einschließlich der Liebe, vergänglich sind.