Sex, Drogen usw.

„Sex, Drugs, Etc.“ von Beach Weather ist ein Lied, das die Essenz der Ablehnung des stereotypen Rockstar-Lebensstils zugunsten einer verhalteneren und authentischeren Existenz auf den Punkt bringt. Die Texte vermitteln ein Gefühl der Desillusionierung gegenüber der Partyszene und den Wunsch, sich selbst im Chaos oberflächlicher sozialer Interaktionen treu zu bleiben. Der Titel des Liedes könnte auf eine Verherrlichung des Hedonismus hindeuten, aber der Text erzählt eine andere Geschichte – er geht darum, eine „zurückhaltende Stimmung“ den Exzessen von „Sex, Drogen usw.“ vorzuziehen.

Das Lied beginnt mit dem Bild eines „Late-Night-Telefons“, einer Metapher für den Aufruf, sich dem Nachtleben anzuschließen, dem der Sänger den Wunsch gegenüberstellt, „aus der Dunkelheit ins Licht zu kommen“. Dieses Licht symbolisiert Authentizität und Selbstbewusstsein, ein Thema, das sich durch das Lied zieht. Die Erwähnung von „Polaroids und Zigaretten“ weckt ein Gefühl der Nostalgie und der Flüchtigkeit von Momenten, die man auf der Suche nach Vergnügen verbringt. Die wiederholte Aussage des Sängers „auf meiner zurückhaltenden Stimmung schweben“ dient als Mantra und betont die Zufriedenheit mit einem einfacheren, introspektiveren Lebensstil, der nicht auf äußere Höhen angewiesen ist.



Die Brücke des Liedes führt eine Kritik an der Künstlichkeit ein, die in „Designerdrogen aus Sackgassen“ zu finden ist, und suggeriert eine Sehnsucht nach echten Erfahrungen und Emotionen. Die Entscheidung des Sängers, „die Luft zu brechen, um den Fall zu spüren“, impliziert die Bereitschaft, sich der Realität zu stellen, auch wenn das bedeutet, sich dem Schmerz zu stellen, der damit einhergeht. Letztlich „Sex, Drogen usw.“ ist eine Feier der Individualität und des Friedens, der dadurch entsteht, dass man im Einklang mit den eigenen Werten lebt, anstatt dem Druck einer hedonistischen Kultur zu erliegen.