Celestes Lied „Strange“ befasst sich mit der Komplexität und zyklischen Natur menschlicher Beziehungen. Die Texte drücken ein Gefühl der Verwirrung darüber aus, wie sich die Verbindungen zwischen Menschen im Laufe der Zeit entwickeln, oft auf unerwartete Weise. Der Künstler reflektiert eine persönliche Erfahrung, möglicherweise eine romantische Beziehung, die einen Kreis geschlossen hat – von Fremden zu Freunden, zu Liebenden und zurück zu Fremden. Diese Transformation wird als sowohl eigenartig als auch irgendwie unvermeidlich hervorgehoben, eine gemeinsame menschliche Erfahrung, mit der sich viele identifizieren können.
Das Lied beginnt mit dem Versuch, die Verwirrung („Rauch und Dreck“), die sich über der Beziehung breit gemacht hat, zu verstehen und zu klären. Die Vorstellung davon, wie man versucht, die Gedanken einer anderen Person in die eigene Hand zu nehmen, deutet auf den tiefen Wunsch hin, eine Verbindung herzustellen und die Perspektive der anderen Person zu verstehen. Die Unfähigkeit, dies zu tun, führt jedoch zu der Erkenntnis, dass Menschen trotz aller Bemühungen auseinanderdriften können und die Essenz dessen, wer sie sind, unverändert bleibt. Der Refrain: „Ist es nicht seltsam? „Wie Menschen sich verändern können“ ist eine ergreifende Erinnerung an die Fließfähigkeit menschlicher Verbindungen.
Der letzte Teil des Liedes vermittelt ein Gefühl der Resignation und des Verlusts. Das Schweigen und Flüstern am Bett symbolisiert Selbstbeobachtung und den inneren Kampf, der mit dem Ende einer Beziehung einhergeht. Die „gewaltsame Enthüllung“, die „mein Inneres umdreht“, könnte die schmerzhafte Wahrheit darstellen, dass wir manchmal, egal wie sehr wir festhalten oder zum alten Zustand zurückkehren wollen, die Veränderung akzeptieren und weitermachen müssen. „Strange“ von Celeste fängt die bittersüße Realität ein, dass sich Beziehungen auf sowohl schöne als auch herzzerreißende Weise verändern können, und lässt uns über die seltsame Reise menschlicher Beziehungen nachdenken.