Laufeys „Valentine“ ist eine sanfte Erkundung der verwirrenden Emotionen, die eine neue Liebe begleiten. Das Lied fängt die Verletzlichkeit und Unsicherheit ein, die man empfindet, wenn man sich unerwartet in einer romantischen Beziehung befindet. Laufey, eine isländisch-chinesische Singer-Songwriterin, die für ihren vom Jazz beeinflussten Stil und ihre intimen Texte bekannt ist, nutzt ihre Musik, um sich durch die Komplexität des jungen Erwachsenenalters und die Nuancen der Liebe zu bewegen.
Der Text von „Valentine“ offenbart einen Protagonisten, der Zuneigung nicht gewohnt ist und sich damit auseinandersetzt, wie er darauf reagieren soll. Das Lied beginnt mit dem Geständnis, Intimität jahrelang gemieden zu haben, nur um sie nun, da sie vorhanden ist, als beunruhigend zu empfinden. Laufeys Figur geht offen mit ihrer Unerfahrenheit um und hinterfragt selbst die einfachsten Interaktionen, wie zum Beispiel, ihrem Partner im Gegenzug ein Kompliment zu machen. Diese Ehrlichkeit schafft eine nachvollziehbare Erzählung für Zuhörer, die sich in den frühen Phasen einer Beziehung überfordert gefühlt haben.
Im Verlauf des Liedes denkt die Protagonistin über die Schwere ihrer neu entdeckten Gefühle nach. Sie denkt über die Möglichkeit nach, dass diese Person ihr letzter Kuss sein könnte oder der einzige, den sie jemals vermissen wird, und betont dabei die Mischung aus Aufregung und Angst, die mit dem Verlieben einhergeht. Die Erwähnung, dass sie erst 21 Jahre alt ist und sich nicht sicher ist, wer sie werden möchte, zeugt von der universellen Erfahrung junger Liebe, in der die Zukunft eine große Unbekannte ist. Die wiederholte Zeile „I blinzelte und plötzlich hatte ich einen Valentinstag“ bringt die stürmische Natur des Verliebens zum Ausdruck, wenn man es am wenigsten erwartet, und betont das Thema des Liedes, nämlich die überraschenden und unkontrollierbaren Aspekte der Romantik.