Das Lied „Dos Monedas“ von Ramón Ayala ist eine herzzerreißende Erzählung, die die Geschichte eines Mannes erzählt, der von seiner Alkoholsucht verzehrt wird, was letztendlich zur Vernachlässigung und zum Verlust seiner Familie führt. Der Text ist ein Bekenntnis zum Bedauern des Mannes und zu den tragischen Folgen seines Handelns. Der Protagonist erkennt an, dass sein Laster ihn seine Frau und nun auch sein Kind gekostet hat. Er beschreibt, wie sein Sohn, vernachlässigt und zum Betteln auf der Straße gezwungen, versucht, für die Sucht seines Vaters zu sorgen.
Die Nacht, die alles verändert, ist die eines strengen Winters. Der Sohn kommt zu seinem Vater auf der Suche nach Schutz und Mitgefühl, stößt jedoch auf Gewalt und Ablehnung. Der Vater schickt seinen Sohn in betrunkener Wut zurück in die Kälte. Am nächsten Morgen entdeckt der Vater, dass sein Sohn tot ist. Er hält zwei Münzen in der Hand, die er seinem Vater für mehr Alkohol geben wollte. Dieser Moment der Erkenntnis ist ein ergreifender Kommentar zu den verheerenden Auswirkungen der Sucht, nicht nur auf den Einzelnen, sondern auch auf seine Lieben.
Ramón Ayala, oft als „König des Akkordeons“ bezeichnet, ist ein mexikanischer Musiker, der für seine Norteño- und Conjunto-Musik bekannt ist. Seine Lieder erzählen häufig Geschichten über das Leben, die Liebe und die Not, die bei vielen Zuhörern tiefe Resonanz finden. „Dos Monedas“ dient als warnendes Märchen und fordert Eltern dazu auf, die Fallstricke der Sucht zu meiden und ihre Beziehungen zu ihren Kindern zu schätzen. Die Erzählung des Liedes ist eine eindringliche Erinnerung an die Verantwortung der Elternschaft und den irreversiblen Schaden, den Vernachlässigung verursachen kann.