Olivia Rodrigos „Lieblingskrimi“ ist eine ergreifende Erkundung der Komplexität einer toxischen Beziehung, in der Liebe und Schmerz ineinander greifen. Das Lied ist ein Titel aus Rodrigos Debütalbum „SOUR“, das weithin für seine rohen Emotionen und nachvollziehbaren Texte über Herzschmerz und Jugend bekannt ist. Rodrigos Musikstil verbindet Pop mit Elementen aus Indie und Rock, und ihr Songwriting basiert oft auf persönlichen Erfahrungen und findet Anklang bei einem jungen Publikum, das sich in ähnlichen emotionalen Landschaften bewegt.
Der Text von „Lieblingskrimi“ zeichnet ein lebendiges Bild einer Beziehung, in der die Sängerin an ihrem eigenen Herzschmerz mitschuldig war. Im gesamten Lied wird die Metapher eines Tatorts verwendet, um die Folgen der Beziehung zu beschreiben. Rodrigo vergleicht sich selbst mit einer „Komplizenin“, was darauf hindeutet, dass sie wissentlich zuließ, dass ihr Partner sie misshandelte, und sogar dazu beitrug, die metaphorischen „Verbrechen“ der Beziehung zu vertuschen. Die Zeile „Ein Herz gebrochen, vier Hände blutig“ impliziert, dass beide Parteien für den verursachten emotionalen Schaden verantwortlich sind.
Rodrigos Refrain denkt über die Opfer nach, die sie für die Beziehung gebracht hat, und stellt die Frage, ob sie das „Lieblingsverbrechen“ der anderen Person war – eine Art zu fragen, ob sich der ganze Schmerz für sie gelohnt hat. Die bittersüße Natur des Liedes kommt in der Brücke zum Ausdruck, in der sie die gemeinsame Verantwortung für den verursachten „Schaden“ und „Ärger“ anerkennt, doch es gibt ein Gefühl von Nostalgie und Sehnsucht, als sie zugibt, dass sie es noch einmal tun würde. Das Lied endet mit einer düsteren Erkenntnis darüber, was aus der Beziehung geworden ist, und hinterlässt beim Zuhörer ein Gefühl des Abschlusses und das Verständnis dafür, dass Liebe uns manchmal dazu verleiten kann, fragwürdige Entscheidungen zu treffen.